Die Bilanz des dritten Quartals 2025 sieht für viele Vertreter der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie bitter aus. Die wirtschaftliche Lage hat sich weiter verschlechtert:
Produktion, Preise und Umsätze gingen erneut zurück. Die Kapazitätsauslastung blieb deutlich unter der Rentabilitätsschwelle. Die Chemie leidet weiter unter einer schwachen Industriekonjunktur, weltweiten Überkapazitäten und hohen Standortkosten. Besorgniserregend ist die Schwäche der Branche im wichtigen Exportgeschäft. Auf Märkten außerhalb Europas gingen die Umsätze deutlich zurück und das Europageschäft stagnierte. Die Chemie profitiert immer weniger vom Wachstum in anderen Ländern. Eine Besserung ist kurzfristig nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Geschäftserwartungen trübten sich ein.
Auch bei Pharma lief es zuletzt nicht mehr rund. Preis- und Kostendruck im Inland sowie höhere Zölle und Zolldrohungen im wichtigen US-Markt bremsen das Geschäft.
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