Weltpremiere: Erste Wasserstoffzüge fahren in Niedersachsen

Foto: René Frampe

Die Zukunft der Mobilität beginnt in Norddeutschland: Seit dem 17. September fahren in Niedersachsen die weltweit ersten Züge mit Wasserstoffantrieb im öffentlichen Linienverkehr. Die zwei Fahrzeuge vom Typ „Coradia iLint“ wurden von Alstom im niedersächsischen Salzgitter gebaut. Sie haben Brennstoffzellen an Bord, die Wasserstoff und Sauerstoff in Strom umwandeln und so den Schadstoffausstoß im täglichen Betrieb auf null reduzieren.

„Wir sind fast ein bisschen stolz darauf, dass der erste Wasserstoffzug in der Region Unterelbe zum Einsatz kommt. Denn damit gibt es eine ,Brennstoffzelle zum Anfassen', die ein wichtiger Meilenstein für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in den Bereichen Verkehr, Industrie und Wärme ist“, so Renate Klingenberg, stellvertretende Geschäftsführerin des VCI Nord.

Die bis zu 140 Stundenkilometer schnellen Regionalzüge sind auf einer knapp 100 Kilometer langen Strecke zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude unterwegs. Sie ersetzen die bisherigen Dieseltriebwagen der Betreibergesellschaft Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser. 14 weitere Züge sollen bis 2021 folgen.

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