Trotz Corona: 114.500 Euro für Schulen im Norden

Guter Chemieunterricht lebt vom Experiment.

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Viel Geld für spannenden Chemieunterricht gab es auch dieses Jahr vom FCI. Und das Beste: Jede Schule kann die Förderung beantragen!

In diesem schwierigen Corona-Jahr gab es für viele norddeutsche Schulen trotzdem Grund zur Freude: Insgesamt rund 114.500 Euro erhielten sie als zusätzliche Unterstützung vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI). Mit dem Geld können Lehrkräfte das Fach Chemie für ihre Schüler noch ansprechender und interessanter gestalten. Denn guter Chemieunterricht lebt von Experimenten. Sie helfen Schülern, chemische Zusammenhänge besser zu verstehen, und begeistern für das Fach. Die dafür benötigten Geräte und Chemikalien sind jedoch oft teuer und übersteigen nicht selten das Schulbudget. Die Förderung des FCI soll hier Abhilfe schaffen. Damit guten Ideen für einen attraktiven Unterricht nichts mehr im Wege steht. In diesem Jahr kamen außerdem die besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie hinzu. Dazu konnten die Gelder flexibel umgewidmet werden und z. B. Materialien oder Technik für das Homeschooling angeschafft werden.

Einen Antrag beim FCI können alle allgemeinbildenden Schulen stellen – auch Grundschulen. Außerdem auch Berufsschulen, die das Fach Chemie bzw. chemieaffine Lernfelder anbieten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung dann Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, für Experimentiersets, Software und Molekülbaumodelle. Mehr Infos und die Anträge dazu gibt es auf der Internetseite des FCI

Der FCI ist das Förderwerk des Verbands der Chemischen Industrie e. V. (VCI). Er erhält Beiträge von den VCI-Mitgliedsunternehmen. Für die Förderung von Schulen stellte der FCI 2020 rund 3 Millionen Euro bereit.

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