Magnettafel-Experimente im Chemieunterricht

Rund ums Vakuum

Gefährdungsbeurteilung, Kostendruck und knappe Vorbereitungszeit verringern die Möglichkeit, chemische Experimenten im Unterricht durchzuführen. Chemieunterricht ohne Experimente kommt einem Vakuum gleich. Magnettafelexperimente sind hier eine prima Lösung. Zum Lehrerforum - Chemie im Unterricht kamen die Lehrer am Samstag, dem 24. November 2018, in der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg zusammen, um selber auszuprobieren, wie das funktioniert.

Magnettafelexperimente in Kombination mit medizinisch-technischem Zubehör wie Spritzen, Kanülen, Dreiwegehähnen u.v.m. können Kosten gravierend senken und den Verbrauch an Chemikalien reduzieren. Aufgrund der kleinen Mengen minimiert sich das Gefährdungspotential erheblich, was vor allem auch für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte ein großer Vorteil ist.

Die Lehrer konnten an den Magnettafeln unter Anleitung von Theodor Grofe und Dr. Marco Rossow mehrere Versuche selbst ausprobieren. Darunter war alt Bekanntes wie die Herstellung von Chlor, die Titration von Salzsäure mit Natronlauge aber auch bisher Unmögliches wie der Nachweis von Kohlensäure in Mineralwasser (siehe Bild rechts) oder der Nachweis von kleinsten Mengen Sauerstoff (z.B. aus der Photosynthese) mittels Eierfarben.

Der Abschluss war ein bisschen wie vorgezogene Weihnachten. Jeder Lehrer konnte für seine Schule eine Magnettafel und ein „Rund-um-sorglos-Paket“ an Spritzen, Halterungen und Co. für seine Schule mitnehmen, um gleich am Montag einen Versuch im Unterricht zu starten.

Weitere Magnettafel-Experimente finden Sie untern diesem Link.

Auf der Homepage MagMed finden Sie ausführliche Informationen und Videos zu Magnettafel-Experimenten.

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