3D-Druck im Chemieunterricht

-

Was verbirgt sich hinter „additiver Fertigung“ und wie kann ein 3D-Drucker den Chemieunterricht bereichern? Diese Fragen standen im Mittelpunkt beim diesjährigen Lehrerforum des VCI Nord am 6. und 7. September.

Zu Gast waren die rund 20 Teilnehmer bei der Melos GmbH in Melle, die Hightech-Kunststoffbeläge für Freizeit- und Sportanwendungen herstellt. Los ging es mit einem Rundgang durch die Produktion. Dabei erfuhren die Lehrkräfte allerlei Interessantes über die Herstellung von Kunstrasen, Laufböden & Co. sowie die Ausbildungsmöglichkeiten bei Melos.

Am zweiten Tag zeigten die Didaktiker der fabmaker GmbH, welche neuen Möglichkeiten 3D-Druck dort bietet, wo andere Anwendungen an ihre Grenzen stoßen und welche Anwendungsmöglichkeiten es für den Chemieunterricht gibt. Danach wurde es praktisch: Alle Teilnehmer konnten mit einer speziellen Software ein Modell erstellen und dieses anschließen ausdrucken – für viele absolutes Neuland. Am Ende stand fest: Die Entwicklung steht noch am Anfang. Wie sich der 3D-Druck weiterentwickeln wird und welche weiteren Möglichkeiten sich daraus für den Chemieunterricht ergeben, wird die Zukunft zeigen.     

Bildung