VCI-Quartalsbericht 3/2017: Chemie steigert Produktion kräftig

 

2.11.2017 – Die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie legte nach dem aktuellen Quartalsbericht des VCI in den Sommermonaten kräftig zu. Daraus folgten trotz sinkender Preise höhere Umsätze. Die Kapazitätsauslastung blieb weiterhin auf hohem Niveau. Im Inland sorgte die starke Industriekonjunktur für gute Geschäfte in Deutschlands drittgrößter Branche. Besonders die Hersteller von Fein- und Spezialchemikalien profitierten von dieser Entwicklung. Noch besser verlief das Auslandgeschäft: Vor allem in Europa, aber auch in Asien und den USA, stieg die Nachfrage nach Chemieprodukten aus Deutschland.


Produktion
Die Chemieproduktion ist im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 1,3 Prozent gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahr betrug das Plus sogar 2,9 Prozent. Mit 85,6 Prozent lag die Kapazitätsauslastung zum dritten Mal in Folge über dem Durchschnitt.


Erzeugerpreise
Die Chemikalienpreise sind im dritten Quartal gesunken. Chemieprodukte kosteten von Juli bis September 0,7 Prozent weniger als im Vorquartal, waren aber immer noch 2,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.


Umsatz
Der Branchenumsatz konnte im dritten Quartal erneut zulegen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent auf 46,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz sogar um 6,1 Prozent. Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft entwickelte sich positiv.


Beschäftigung
Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche ist im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal auf hohem Niveau stabil geblieben. Die Branche beschäftigte mit 449.300 Mitarbeitern 0,5 Prozent mehr Arbeitskräfte als im Vorjahr.


Prognose
Der VCI rechnet nun für das Jahr 2017 mit einem Anstieg der Chemieproduktion von 2,0 Prozent. Da die Chemikalienpreise vermutlich um 3,0 Prozent zulegen werden, erhöht sich der Branchenumsatz um 5,0 Prozent auf rund 194 Milliarden Euro.


Den vollständigen VCI-Quartalsbericht 3/2017 finden Sie im VCI-Pressebereich zum Download.