Nachhaltigkeit ist messbar

 

24.11.2016 – Die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ hat vergangenen Freitag in Berlin 40 Indikatoren vorgestellt, mit denen sich erstmals der Fortschritt nachhaltiger Entwicklung der Branche messen lässt
Die Indikatoren erfassen wirtschaftliche, ökologische und soziale Kriterien. Ihre Spannweite reicht von der Wettbewerbsfähigkeit der Chemie auf den globalen Märkten über den Ausstoß von Treibhausgasen bis hin zur Übernahmequote von Ausgebildeten. Mit der Verständigung der Allianzpartner auf allein 17 Indikatoren, die den sozialen Fortschritt abbilden, übernimmt die Chemie in der deutschen Industrie Pionierfunktion – wie schon vor drei Jahren mit der Einführung der Branchen-Leitlinien zur Nachhaltigkeit.


Wichtig ist Chemie3 das Verständnis, dass Nachhaltigkeit aus mehreren Dimensionen besteht. Die Initiative spricht sich daher dafür aus, Entscheidungen und Handeln der Branche nicht nur nach Umweltaspekten zu bewerten, sondern auch danach, ob sie zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, guten Arbeitsbedingungen und positiven Beiträgen für die Gesellschaft führen.

Die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ wird getragen von der Gewerkschaft IG BCE, dem Wirtschaftsverband VCI und dem Arbeitgeberverband BAVC. Ziel der Initiative ist es, Nachhaltigkeit als Leitbild in der deutschen Chemiebranche zu verankern und ihre Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung auszubauen. Die drei Allianzpartner sehen in nachhaltigem Wirtschaften einen Garanten für eine erfolgreiche Zukunft der chemischen Industrie.

Die 40 Fortschrittsindikatoren sind hier zusammengestellt.

 

Stellten in Berlin die Fortschritts-Indikatoren der Branche zur Nachhaltigkeit vor: (v.l.) Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE; Kurt Bock, Präsident des VCI; Kai Beckmann, stellvertretender Vorsitzender des BAVC. Foto: © CWFG / Nürnberger