Berichte zur wirtschaftlichen Lage der chemischen Industrie

 

 

Chemiegeschäft bleibt schwach

Download Quartalsbericht 03/2016

Das Geschäft der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist im dritten Quartal durchwachsen verlaufen. Die Produktion in Deutschlands drittgrößter Branche ist im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent gesunken. Der Umsatz konnte allerdings nach 15 Monaten kontinuierlichen Rückgangs mit plus 1 Prozent erstmals wieder leicht zulegen. Auslöser waren steigende Chemikalienpreise (plus 0,5 Prozent) infolge des anziehenden Ölpreises und positive Nachfrageimpulse aus dem Ausland. Im Inland ging der Absatz leicht zurück. Insgesamt bremsen verschiedene Faktoren, wie die anhaltende Wachstumsschwäche der asiatischen Schwellenländer, die wirtschaftliche Entwicklung. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) rechnet für 2016 weiterhin mit einem Anstieg der Chemieproduktion um 0,5 Prozent. Der Branchenumsatz wird aber wegen des im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Preisniveaus um 3 Prozent auf 183 Milliarden Euro sinken.

Chemiegeschäft fehlt Dynamik

Download Quartalsbericht 02/2016

Nach einem vielversprechenden Jahresauftakt hat sich das Geschäft der chemisch-pharmazeutischen Industrie im zweiten Quartal eingetrübt. Produktion, Preise und Umsatz in Deutschlands drittgrößter Industriebranche gingen im Vergleich zum Vorquartal zurück. Die schwächere Industrieproduktion in Deutschland drückte den Verkauf von Chemikalien im Inland. Die Nachfrage in Europa, wo 70 Prozent des Auslandsumsatzes der Branche erzielt werden, war ebenfalls rückläufig. Andere Auslandsmärkte konnten diese Entwicklung aufgrund der geringen Dynamik der Weltwirtschaft und der Wachstumsschwäche in den Schwellenländern nicht ausgleichen.

Weniger Chemieumsatz trotz mehr Produktion

Download Quartalsbericht 01/2016

Der Jahresauftakt 2016 ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie durchwachsen ausgefallen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Die Produktion in Deutschlands drittgrößter Industriebranche legte demnach von Januar bis März im Vergleich zum schwachen Vorquartal deutlich zu. Gleichzeitig gingen die Erzeugerpreise aber unter anderem wegen des niedrigen Ölpreises kräftig zurück. Dadurch sank der Branchenumsatz, obwohl die industriellen Kunden im In- und Ausland ihre Produktion ausweiteten und dafür mehr Chemikalien benötigten. Den Chemieunternehmen machte im ersten Quartal außerdem ein steigender Importdruck nach Deutschland und Europa zu schaffen.