Chemische Industrie schaltet einen Gang zurück
In der chemischen Industrie sind Produktion und Umsatz im dritten Quartal 2011 gegenüber den vorangegangenen drei Monaten erwartungsgemäß gesunken. Durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die Schuldenkrise in den USA und Europa trübte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ein. Als Folge bestellten die Kunden der Chemieunternehmen trotz voller Auftragsbücher weniger Chemikalien und bauten stattdessen ihre Lagerbestände ab. Ein Teil der Kunden hoffte wegen leicht rückläufiger Rohstoffpreise auf Preissenkungen und hielt Bestellungen deswegen zurück. Die Chemieunternehmen reagierten auf den Nachfragerückgang im In- und Ausland, indem sie ihre Produktion anpassten.
VCI-Präsident Dr. Klaus Engel zur konjunkturellen Entwicklung: „Trotz der jüngsten Abschwächung im Chemiegeschäft bleiben wir optimistisch. Der Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft ist weiter intakt. Aufgrund der guten Auftragslage haben unsere industriellen Kunden ihre Produktion erneut ausgedehnt. Wenn die Lagerbestände aufgebraucht sind, werden sie wieder mehr Chemikalien bestellen. Daher sind wir nach wie vor zuversichtlich, dass 2011 ein gutes Jahr für unsere Branche wird.“
Chemische Industrie hält Produktion auf hohem Niveau
Die chemische Industrie hat im zweiten Quartal 2011 zwar einen leichten Rückgang bei Produktion und Umsatz gegenüber den ersten drei Monaten verzeichnet. Dass Deutschlands drittgrößte Branche nicht ganz an den extrem starken Jahresbeginn anknüpfen konnte, bedeutet jedoch keine Trendumkehr. Statistische Effekte, wie die geringere Zahl der Arbeitstage, spielten eine Rolle bei der Wachstumspause.
VCI-Präsident Dr. Klaus Engel erklärte zur konjunkturellen Entwicklung: „Die chemische Industrie befindet sich weiter auf Rekordkurs. Auch wenn sich die Zeichen mehren, dass die Weltwirtschaft abkühlt, wird 2011 ein gutes Jahr für die deutsche Chemie. Die Anlagen sind vielerorts ausgelastet und die Unternehmen haben Beschäftigung aufgebaut, um die weltweite Nachfrage nach deutschen Chemieprodukten bedienen zu können. Gleichwohl wird das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte deutlich schwächer ausfallen. Damit rechnen wir schon seit geraumer Zeit.“
Mit einem außergewöhnlich starken Wachstumsschub ist die chemische Industrie ins Jahr 2011 gestartet. Die Anlagen liefen auf Hochtouren und waren teilweise am Rande ihrer Kapazitäten ausgelastet. Dadurch markierten die 3-Monatswerte für Produktion und Umsatz neue historische Höchstmarken. Die gute Chemiekonjunktur führte in Deutschlands viertgrößter Branche nach zwei Jahrzehnten erstmals wieder zu einem spürbaren Aufbau von Arbeitsplätzen. Zur konjunkturellen Entwicklung der Chemie erklärte VCI-Präsident Dr. Klaus Engel: „Die Stimmung in unserer Branche ist gut. Trotz etlicher Risiken für die Weltwirtschaft bleiben wir optimistisch und rechnen damit, dass die große Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen im In- und Ausland weiter anhält. Unsere Unternehmen investieren deshalb zusätzlich in Forschung und Entwicklung und in neue Produktionsanlagen am Standort Deutschland. Damit festigen wir auch unsere Position als eine der stärksten und innovativsten Chemienationen.“
Aufwärtstrend in der chemischen Industrie hält an
Die deutsche Chemie bleibt auf dem Wachstumspfad. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres konnte sie ihre Produktion das siebte Quartal in Folge ausweiten. Auch Preise und Umsatz legten erneut — wenn auch nur moderat — zu. Damit knüpft Deutschlands viertgrößter Industriezweig wieder an das Vorkrisenniveau an. Das Geschäft mit Kunden im Ausland hat diese Messlatte bereits übersprungen. Zur konjunkturellen Entwicklung der Chemie erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „Unsere Branche hat ein außergewöhnliches Jahr mit einem Endspurt abgeschlossen. Die Stimmung in den Unternehmen ist gut. Der Aufwärtstrend wird sich 2011 zwar fortsetzen – er verliert aber deutlich an Tempo. Die chemische Industrie wird langsamer wachsen, weil sich der Aufschwung im Inland zunehmend in Kundenbranchen mit weniger Chemikalienbedarf verschiebt. Auch auf unseren wichtigsten Auslandsmärkten schwächt sich das Wachstum ab. Die Dynamik in den Schwellenländern hat bereits nachgelassen. Zusätzlich drohen durch Spekulationen und die instabile Lage in den arabischen Ländern kräftige Preissteigerungen bei den Rohstoffen.“
„Die Chemie wächst weiter, aber wesentlich langsamer"
Die chemische Industrie hat 2010 mit 11 Prozent den stärksten Produktionszuwachs seit 1976 erzielt. Die Erwartungen des viertgrößten Industriezweiges in Deutschland für 2011 sind aber verhalten. „Unsere Branche hat ein erstaunliches Jahr erlebt, das in dieser Form eine Ausnahme bleiben wird", erklärte der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Dr. Klaus Engel, in Frankfurt. „Nach einer rasanten Aufholjagd bewegen wir uns jetzt wieder in moderateren Bahnen." Die deutsche Chemie werde zwar weiter wachsen, aber mit wesentlich geringerer Dynamik als 2010, so der VCI-Präsident.
Die Chemie wächst weiter, aber wesentlich langsamer
Chemieverband fordert zukunftsfähige Industriepolitik
Wachstumsdynamik der Chemie schwächt sich ab
Nach einem starken ersten Halbjahr hat sich die Wachstumsdynamik der chemischen Industrie in Deutschland im dritten Quartal 2010 erwartungsgemäß abgeschwächt. Produktion, Erzeugerpreise und Umsatz konnten nur noch leicht zulegen. Die Nachfrage nach Chemikalien im Inland stagnierte und auch das traditionell robustere Auslandsgeschäft zeigte eine gedämpfte Entwicklung. Die Auslastung der Anlagen blieb unverändert bei 85 Prozent. Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Präsident Dr. Klaus Engel: „Die Chemie hat einen rasanten Aufholprozess hinter sich. Das Vorkrisenniveau liegt in greifbarer Nähe. Das dritte Quartal zeigt, dass der Rückenwind jetzt aber nachlässt. Die Weltwirtschaft entwickelt sich langsamer, der Wettbewerb auf den Chemiemärkten rund um den Globus wird noch intensiver. Ein weiterer Zuwachs für Deutschland ist nicht selbstverständlich. Wir sind für ein raueres Klima jedoch gut gerüstet. Unsere Branche ist mit ihren Produkten, Verfahren und Strukturen eindeutig zukunftsorientiert aufgestellt.“
Chemieanlagen laufen wieder auf vollen Touren
Die deutsche chemische Industrie konnte auch im zweiten Quartal 2010 Produktion und Umsatz weiter steigern. Sie hat damit den massiven Einbruch durch die Wirtschaftskrise innerhalb von fünfzehn Monaten fast kompensiert. Die Kapazitätsauslastung der Anlagen erreichte wieder das für die Branche übliche Niveau. Motor für das Wachstum war die starke Nachfrage aus dem Ausland, aber auch im Inland lief das Chemiegeschäft mit industriellen Kunden gut.
Die konjunkturelle Entwicklung der Branche kommentierte VCIPräsident Prof. Dr. Ulrich Lehner: „Ein rasantes Comeback. Wir haben die Folgen der Wirtschaftskrise jetzt nahezu überwunden. Aber die Geschwindigkeit, mit der die Branche wächst, hat inzwischen nachgelassen. Das war zu erwarten, da die Chemie als Lieferant von Vorprodukten für viele andere Industriezweige von einer wirtschaftlichen Erholung frühzeitig profitiert. Auch in den kommenden Monaten wird es weiter, aber langsamer aufwärts gehen."
Chemische Industrie steht wieder unter Dampf
Produktion im ersten Halbjahr 2010 deutlich gestiegen / Auslastung der Anlagen fast auf Normalniveau / Geringere Nachfragedynamik in zweiter Jahreshälfte
Die chemische Industrie hat sich von den Folgen des Krisenjahres 2009 überraschend schnell erholt. In Deutschlands viertgrößter Branche sind nahezu alle Produktionsanlagen wieder in Betrieb und fast auf dem üblichen Niveau ausgelastet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Produktion im ersten Halbjahr 2010 um 13 Prozent, berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI). „Wir haben gegenüber dem Tiefpunkt der Rezession weiter Boden gut gemacht und sind zuversichtlich, dass es auch in den kommenden Monaten bergauf geht“, erklärte VCI-Präsident Prof. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.
Inlandsgeschäft hält Chemie auf Wachstumspfad
Die deutsche chemische Industrie ist auch im ersten Quartal 2010 auf Wachstumskurs geblieben. Produktion, Preise und Umsatz setzten ihren Aufwärtstrend nahezu ungebremst fort. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Während in den vorherigen neun Monaten die Nachfrage aus dem Ausland die Zugmaschine für die konjunkturelle Erholung in der Branche darstellte, steuerte zum Beginn dieses Jahres das Inlandsgeschäft die maßgeblichen Wachstumsimpulse bei. Vor allem der Inlandsabsatz von Grundchemikalien zog an.
Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner: „Der Aufwärtstrend in der Chemie hat sich in den ersten Monaten dieses Jahres fortgesetzt. In den kommenden Monaten erwarten wir allerdings keinen wesentlichen Zuwachs. Das Risiko, dass die wirtschaftliche Erholung in der EU – unserem wichtigsten Exportmarkt – einen Rückschlag erleidet, hat durch die Finanzkrise in Griechenland zugenommen."
Chemiemärkte weltweit auf Erholungskurs
Die deutsche chemische Industrie hat auch im vierten Quartal 2009 ihren Erholungskurs fortgesetzt. Durch die wachsende Nachfrage aus allen Regionen der Welt nach deutschen Chemieerzeugnissen stieg die Produktion gegenüber dem Vorquartal weiter an. Das machte sich auch in der Kapazitätsauslastung der Anlagen bemerkbar, die zum Jahresende auf 77,9 Prozent stieg. Trotz des stabilen Aufwärtstrends in den letzten Monaten lag das Produktionsniveau der Branche im Gesamtjahr 2009 gut 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „In den kommenden Monaten wird die Nachfrage aus Asien, Südamerika und Osteuropa nach deutschen Chemikalien weiter anziehen. Der Export stützt die Aufwärtsbewegung im Chemiegeschäft. Dennoch werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Von der EU − dem mit Abstand wichtigsten Exportmarkt für unsere Branche − ist 2010 nur eine geringe Dynamik für die Produktion von Chemikalien zu erwarten.“ Der VCI geht von einer Erholung der Chemiekonjunktur in kleinen Schritten aus. Wegen des Basiseffektes rechnet der VCI für 2010 trotzdem mit einem Anstieg der Chemieproduktion gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent. Der Umsatz dürfte um 6 Prozent zulegen.
Die Chemische Industrie hofft auf bessere Geschäfte
Frankfurt - 08.12.2009
Die chemische Industrie in Deutschland hat eines der schwierigsten Jahre in ihrer Geschichte hinter sich gebracht. Der Einbruch der Chemieproduktion in 2009 von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der alle Geschäftsfelder erfasste, lässt sich nur mit dem Rückgang in der ersten Ölkrise vor 35 Jahren vergleichen. In der Branche überwiegt jetzt jedoch wieder Zuversicht, die Unternehmen hoffen auf bessere Geschäfte. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) geht davon aus, dass die Produktion im nächsten Jahr um 5, der Umsatz um 6 Prozent steigen wird. Dabei spiele der Basiseffekt allerdings eine große Rolle: „Wir kommen aus einem tiefen Tal. Der Weg zurück zum Gipfel, auf dem die Chemie noch im ersten Halbjahr 2008 stand, wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen", betonte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.
Aufwärtstrend in der Chemie spürbar
Der Aufwärtstrend in der deutschen chemischen Industrie hat im dritten Quartal 2009 an Substanz gewonnen. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Die Produktion stieg gegenüber dem Vorquartal kräftig an, da sich im In- und Ausland die Nachfrage nach Chemikalien spürbar belebte. Alle Sparten profitierten von der konjunkturellen Erholung, betonte der VCI. Dadurch verbesserte sich auch die Kapazitätsauslastung der Anlagen weiter. Sie lag allerdings mit 76,8 Prozent noch immer erheblich unter dem für die Branche üblichen Durchschnitt.
Auslandsgeschäft stabilisiert Chemiekonjunktur
Die deutsche chemische Industrie ist nach neun Monaten Talfahrt im zweiten Quartal 2009 erstmals wieder gewachsen. Das stellt der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seinem Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Branche fest. Vor allem die Kunden im Ausland bestellten mehr Chemieprodukte. Umsatz und Produktion konnten dadurch gegenüber dem - extrem schwachen - Vorquartal zulegen. Die Belebung der Nachfrage von den Auslandsmärkten setzte allerdings auf einem sehr niedrigem Niveau ein, schränkte der VCI ein: Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Produktionsrückgang immer noch rund 16 Prozent. Die Auslastung der Anlagen lag zudem weit unter dem Normalbetrieb.
Chemie startet auf niedrigem Niveau ins Krisenjahr 2009
Die Talfahrt der chemischen Industrie in Deutschland hat sich im ersten Quartal 2009 in allen Sparten fortgesetzt. Produktion, Umsatz und Erzeugerpreise gingen im Vergleich zum Vorquartal nochmals deutlich zurück. Darauf verweist der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seinem aktuellen Bericht zur wirtschaftlichen Situation der Branche. Da viele Anlagen wegen der weltweit schwachen Nachfrage der industriellen Kunden nach Chemikalien abgeschaltet blieben, sank die Kapazitätsauslastung der Branche auf rund 72 Prozent. Allerdings stabilisierte sich die Produktion im Verlauf der ersten drei Monate auf dem niedrigen Niveau.