Chemische Industrie steht wieder unter Dampf

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Produktion im ersten Halbjahr 2010 deutlich gestiegen / Auslastung der Anlagen fast auf Normalniveau / Geringere Nachfragedynamik in zweiter Jahreshälfte

Die chemische Industrie hat sich von den Folgen des Krisenjahres 2009 über­raschend schnell erholt. In Deutschlands viertgrößter Branche sind nahezu alle Produktions­anlagen wieder in Betrieb und fast auf dem üblichen Niveau ausgelastet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Produktion im ersten Halbjahr 2010 um 13 Prozent, berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI). „Wir haben gegenüber dem Tiefpunkt der Rezession weiter Boden gut gemacht und sind zuversichtlich, dass es auch in den kommenden Monaten bergauf geht“, erklärte VCI-Präsident Prof. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.

 

Quartalsbericht 01/2010

Inlandsgeschäft hält Chemie auf Wachstumspfad

Die deutsche chemische Industrie ist auch im ersten Quartal 2010 auf Wachstumskurs geblieben. Produktion, Preise und Umsatz setzten ihren Aufwärtstrend nahezu ungebremst fort. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Während in den vorherigen neun Monaten die Nachfrage aus dem Ausland die Zugmaschine für die konjunkturelle Erholung in der Branche darstellte, steuerte zum Beginn dieses Jahres das Inlandsgeschäft die maßgeblichen Wachstumsimpulse bei. Vor allem der Inlandsabsatz von Grundchemikalien zog an.
Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner: „Der Aufwärtstrend in der Chemie hat sich in den ersten Monaten dieses Jahres fortgesetzt. In den kommenden Monaten erwarten wir allerdings keinen wesentlichen Zuwachs. Das Risiko, dass die wirtschaftliche Erholung in der EU – unserem wichtigsten Exportmarkt – einen Rückschlag erleidet, hat durch die Finanzkrise in Griechenland zugenommen."

 

Quartalsbericht 04/2009

Chemiemärkte weltweit auf Erholungskurs

Die deutsche chemische Industrie hat auch im vierten Quartal 2009 ihren Erholungskurs fortgesetzt. Durch die wachsende Nachfrage aus allen Regionen der Welt nach deutschen Chemieerzeugnissen stieg die Produktion gegenüber dem Vorquartal weiter an. Das machte sich auch in der Kapazitätsauslastung der Anlagen bemerkbar, die zum Jahresende auf 77,9 Prozent stieg. Trotz des stabilen Aufwärtstrends in den letzten Monaten lag das Produktionsniveau der Branche im Gesamtjahr 2009 gut 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „In den kommenden Monaten wird die Nachfrage aus Asien, Südamerika und Osteuropa nach deutschen Chemikalien weiter anziehen. Der Export stützt die Aufwärtsbewegung im Chemiegeschäft. Dennoch werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Von der EU − dem mit Abstand wichtigsten Exportmarkt für unsere Branche − ist 2010 nur eine geringe Dynamik für die Produktion von Chemikalien zu erwarten.“ Der VCI geht von einer Erholung der Chemiekonjunktur in kleinen Schritten aus. Wegen des Basiseffektes rechnet der VCI für 2010 trotzdem mit einem Anstieg der Chemieproduktion gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent. Der Umsatz dürfte um 6 Prozent zulegen.

 

Die Chemische Industrie hofft auf bessere Geschäfte
Frankfurt - 08.12.2009

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Die chemische Industrie in Deutschland hat eines der schwierigsten Jahre in ihrer Geschichte hinter sich gebracht. Der Einbruch der Chemieproduktion in 2009 von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der alle Geschäftsfelder erfasste, lässt sich nur mit dem Rückgang in der ersten Ölkrise vor 35 Jahren vergleichen. In der Branche überwiegt jetzt jedoch wieder Zuversicht, die Unternehmen hoffen auf bessere Geschäfte. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) geht davon aus, dass die Produktion im nächsten Jahr um 5, der Umsatz um 6 Prozent steigen wird. Dabei spiele der Basiseffekt allerdings eine große Rolle: „Wir kommen aus einem tiefen Tal. Der Weg zurück zum Gipfel, auf dem die Chemie noch im ersten Halbjahr 2008 stand, wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen", betonte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.

 

Quartalsbericht 03/2009

Aufwärtstrend in der Chemie spürbar

Der Aufwärtstrend in der deutschen chemischen Industrie hat im dritten Quartal 2009 an Substanz gewonnen. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Die Produktion stieg gegenüber dem Vorquartal kräftig an, da sich im In- und Ausland die Nachfrage nach Chemikalien spürbar belebte. Alle Sparten profitierten von der konjunkturellen Erholung, betonte der VCI. Dadurch verbesserte sich auch die Kapazitätsauslastung der Anlagen weiter. Sie lag allerdings mit 76,8 Prozent noch immer erheblich unter dem für die Branche üblichen Durchschnitt.

 

Quartalsbericht 02/2009

Auslandsgeschäft stabilisiert Chemiekonjunktur

Die deutsche chemische Industrie ist nach neun Monaten Talfahrt im zweiten Quartal 2009 erstmals wieder gewachsen. Das stellt der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seinem Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Branche fest. Vor allem die Kunden im Ausland bestellten mehr Chemieprodukte. Umsatz und Produktion konnten dadurch gegenüber dem - extrem schwachen - Vorquartal zulegen. Die Belebung der Nachfrage von den Auslandsmärkten setzte allerdings auf einem sehr niedrigem Niveau ein, schränkte der VCI ein: Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Produktionsrückgang immer noch rund 16 Prozent. Die Auslastung der Anlagen lag zudem weit unter dem Normalbetrieb.

 

Quartalsbericht 01/2009

Chemie startet auf niedrigem Niveau ins Krisenjahr 2009

Die Talfahrt der chemischen Industrie in Deutschland hat sich im ersten Quartal 2009 in allen Sparten fortgesetzt. Produktion, Umsatz und Erzeugerpreise gingen im Vergleich zum Vorquartal nochmals deutlich zurück. Darauf verweist der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seinem aktuellen Bericht zur wirtschaftlichen Situation der Branche. Da viele Anlagen wegen der weltweit schwachen Nachfrage der industriellen Kunden nach Chemikalien abgeschaltet blieben, sank die Kapazitätsauslastung der Branche auf rund 72 Prozent. Allerdings stabilisierte sich die Produktion im Verlauf der ersten drei Monate auf dem niedrigen Niveau.